Bürgermeisterwahl Heringsdorf – Stichwahl Kottwittenborg / Petersen

Ich bitte um Verständnis für die vorläufige schlichte Formatierung in diesem Artikel.

Wir sind mit den Kindern unseres Eishockeyvereins Schamasen auf der Rücktour vom Spiel Eisbären Berlin – Kölner Haie und ich schreibe aus dem Bus auf der Autobahn.

Konkrete Zahlen sind natürlich bis jetzt weder bei der OZ, geschweige auf den Seiten der Gemeinde zu finden.

Glücklicherweise wird diese Informationslücke privat geschlossen:

»www.usedomspotter.de«

Es läuft also auf eine Stichwahl zwischen Amtsinhaber Klaus Kottwittenborg und dem Phoenix aus der Asche Lars Petersen hinaus.

Für vertiefte Analysen ist es noch ein wenig früh, aber dreiviertel der abgegebenen Stimmen wollten jemand anderen als den bisherigen Bürgermeister.

Wenn man die Stimmen für Friedrich und dem eigentlich zu vernachlässigenden Tolxdorff aufgrund fehlender Trennschärfe und den schon geäußerten Präferenzen dem Lager Kottwittenborgs zuschlüge, bleibt die Chance auf einen Neuanfang.

Die Frage, die erst am 25.3.12 beantwortet wird, lautet schlicht und ergreifend: will Heringsdorf einen solchen?

Es sollten umgehend diejenigen an einen Tisch, die einen anderen Bürgermeister als den bisherigen als notwendig ansehen.

A. Reyher, 19:44 Uhr

 

30 Gedanken zu “Bürgermeisterwahl Heringsdorf – Stichwahl Kottwittenborg / Petersen

  1. …dem ist nichts hinzu zu fügen !

    Es ist jetzt die Stunde der Wahrheit, jeder andere Kandidat (außer dem Herrn Friedrich , ich glaub das ist ein Thema für sich…) der die Abwahl von Herrn Kottwittenborg wollte, ist jetzt gehalten ,

    1. dies nun in die Tat umzusetzen, oder
    2. sich selbst einen Lügner zu nennen

    …oder habe ich was verpasst ?

    • jeder (ex-)kandidat hat 1 stimme…. und jeder wähler hat noch immer seine eigene Entscheidungsfreiheit und wird sich kaum von seinem (ehemaligen) Wunschkandidaten vorschreiben lassen wen er im 2 wahlgang zu wählen hat, wenn er denn überhaupt noch wählen geht. Dies sollte man nie außer acht lassen. Sicherlich wird der eine oder andere vielleicht der Empfehlung folgen aber mehr kann keiner erwarten. Obs dann am Ende reicht…. werden wir erleben

  2. Das sehe ich auch so!!

  3. Ich möchte mich auf diesem Wege einmal für die tolle Unterstützung bis zu diesem Zeitpunkt bedanken. Nun kommen noch einmal zwei sehr interessante Wochen, an dessen Ende hoffentlich ein Wechsel steht, denn dafür bin ich angetreten. Allen bisherigen Wählerinnen/ Wählern danke ich für das bisher entgegengebrachte Vertrauen
    Besonders bedanken möchte ich mich bei den Personen, die von Anfang an zu mir gehalten, sich durch persönliches Engagement in den Wahlkampf eingebracht haben und mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.
    Alle, die sich im ersten Wahlgang für Ihren Wunschkandidaten ausgesprochen haben, bitte ich zu überlegen, ob sie einen Wechsel wollen, und wenn, dass dieser nur mit Ihrer Hilfe möglich sein wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    Lars Petersen

  4. Arbeit,Heinz-Georg und Johanna

    Hallo. Ja,wir sind für einen Wechsel.Auf zur Stichwahl.
    Schorschi und Johanna

  5. Stellt euch vor, in 2 Wochen ist Stichwahl und keiner geht hin. Inwieweit das Bewusstsein bei den Wählern geschäftf ist, dass der der gestrige Wahltag nur der erste Schritt ist, bleibt abzuwarten. Wer die hiesigen Medien nicht abonniert, muss gute Sehstärke bei den mageren Online-Angeboten von OZ und Nordkurier beweisen. Und wer sich auf die Informationskanäle der Gemeide verlässt, ist bereits verlassen.

    Also nochmals den Bekanntenkreis für die Stichwahl motivieren. Eine bessere Chance auf einen frischen Neuanfang gibt es nicht. Das Beet wurde gestern bestellt, in 2 Wochen wird geerntet. Ich will süße Früchte und keine sauren Gurken.

    In diesem Sinne packen Sie es an, Herr Petersen.

    • Ach muss zu diesen Wahlen gar nicht eingeladen werden? So mit Wahlbenachrichtigung etc.?

      • Nein, ich denke nicht. Auf der Wahlbenachrichtigung steht ja, das sie auch fuer eine Stichwahl zaehlt.

        • Hab das grad nochmal recherchiert.. Die vor der Hauptwahl erhaltene Wahlbenachrichtigung gilt auch für die zugehörige Stichwahl. Dementsprechend sollte diese am Sonntag wieder zurückgegeben worden sein. Wer diese verlegt hat, muss sich zur Stichwahl ausweisen können (Perso sollte ausreichen). Kann das für mich persönlich jetzt gar nicht nachvollziehen, da ich per Briefwahl abstimmen muss.

  6. Achterkerke, Heinz-Egon

    Die Bewegung „Pro Demokratie“ hat m.E. viele Bürger zu Nachdenken und an die Wahlurne gebracht.
    Ich denke aber, dass nunmehr die Bürger aufgeweckt und voller Selbstbewusstsein zur Wahlurne gehen sollten.
    Wir haben ganz bewußt, mit vielen Spenden unsere Neutralität gelebt. Das war bei 6 Kandidaten leicht.
    Ob dieses bei der Stichwahl noch durchführbar ist, wage ich zu bezweifeln. Ich werde mit beiden Kandidaten darüber ein Gespräch führen und zumindest unsere Plakate mit neuem Datum überkleben.

    • M.E.n. war doch die Wahlbeteiligung auf dem Niveau der letzten Wahl.

      Den Effekt der Initiative jedenfalls kann man leider nicht messen.

  7. FBM…du bist uns nun ja schon wiederholt unangenehm aufgefallen !

    🙂

    Herr Achterkerke, Ihnen gilt Dank und Anerkennung.
    Auch wenn es vielleicht nur zu vermuten ist, wäre bei allgemein sinkenden Wahlbeteiligungen auch in Usedom die Fortsetzung dieses Trend anzunehmen gewesen. Das zumindest ist abgewendet worden.

    Nehmen Sie die Medien stärker in die Verantwortung und informieren Sie selber noch mehr wie ein Moderator (also sachlich neutral) die Wähler, dann ist sicher, wird die gut informierte Wählerschaft auch zahlreicher zur Wahl gehen und nachvollziehbare Entscheidungen treffen.

    Hier ist zumindest eine Botschaft klar vernehmbar rüber gekommen.
    Herr Kottwittenborg hat abgewirtschaftet und jetzt muss der

    WECHSEL

    her und zwar ohne wenn und aber, und zwar mit alle Stimmen der anderen Gegenkandidaten, auf Herrn Friedrich müssen wir leider verzichten , er spielt irgendwie einen anderen Film…
    Aber die anderen Stimmen reichen dicke , jetzt heisst es nur nicht schlapp machen bei der Bündelung !

    Und Usedom wird möglicherweise zur Isla de la Esperanza

    „Insel der Hoffnung“

    Das wäre dann auch mal eine andere Werbung als die letzten mehrfach gekniffenen Termine des Bürgermeisters bei Journalisten zu Interviews mit dem Thema : ist Usedom eine braune Insel ?

    Also ?

    LOS GEHTS !

  8. Das Werk selbst heisst

    “Der Fürst” von Machiavelli

    …Pflichtliteratur für jeden Politiker !

    wie übrigens auch die Feldherrenstrategien von Marc Anton , sind noch älter …

    (Leider sieht man daran aber auch, dass sich in den letzten paar Hundert Jahren scheinbar nichts geändert hat…)

    Herr Petersen holen Sie den Eisenbesen raus !
    Es gibt viel aufzuräumen !
    Was die CDU angeht, kann man Herrn Heilmann für seinen Mut im Nachhinein nur um so mehr Respekt zollen !
    Ist ja schon super , wenn man nicht nur gegen wirklich lustige Kandidaten, sondern auch noch gegen die “eigenen” Leute antritt !
    Wer es noch nicht gemerkt haben sollte: Mit den Stimmen vom Wechselverhinderer (?) Tolxdorf (CDU?) hätte das Ergebnis auch nochmal anders ausgsehen…

    Das folgende Sprichwort dürfte jetzt noch viel älter als die eingangs gegebenen Literaturempfehlungen sein :

    Wenn sich 2 streiten…, bleibt der alte Bürgermeister !

    🙂

    Alles klar ?

  9. Achterkerke, Heinz-Egon

    Übrigens, beide Kandidaten haben mir versichert, dass Sie die Bewegung „Pro Demokratie“ unterstützen werden, um möglich viele Wähler wieder an die Wahlurne zu bringen. Klaus Kottwittenborg mir wiederum zugesagt, dass die Gemeinde uns unterstützen wird. So können wir wieder die öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde fürunsere Werbung benutzen. Weiterhin haben beide Kandidaten zugestimmt, dass die Aufsteller für unsere Plakate benutzen können.

    Erstaunt bin ich, dass führende CDU-Akteure unserer Bewegung jetzt Schuld geben, dass Thomas Heilmann es nicht geschafft hat. Ich denke, er hat ebenfalls von der etwas höheren Wahlbeteiligung profitiert. Immerhin hat Thomas wesentlich mehr Stimmen erhalten als 2005.
    Vor und während der Aktion wurden wir massiv beschimpft, dass wir die Aktion nur für Thomas Heilmann machen würden. Nach der Wahl schimpfen CDU-Leute, dass wir durch unsere Aktion Thomas Heilmann geschadet haben.
    Das soll einer verstehen. Wir machen weiter, bleiben hübsch neutral und hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung.
    Und denkt daran. Egal wer verliert – Wir sind schuld Ich schlage dann vor: ICH BIN SCHULD

    • Hallo, Herr Achterkerke!

      Nehmen Sie es nicht so tragisch. Einer hat immer etwas auszusetzen.
      Ich finde Ihr Engagement bemerkenswert und fand es auch gut, dass Sie das neutral und überparteilich aufgezogen haben.
      Ein Parteigreifen habe ich bei Ihnen für keine Seite feststellen können, auch wenn Sie sicher dazu auch eine Meinung haben. Wer Ihnen dazu das Recht absprechen wollte, hat nun wirklich nichts begriffen.
      Wie gesagt – Sie waren in der Außenwirkung neutral.
      Wir sind es nicht und haben eine klare Präferenz für die Stichwahl. Sollte der Wechsel nicht klappen, wäre das aus unserer Sicht sehr schade. Die Entscheidung liegt nun mal bei den Wählern. So muss es auch sein.

  10. Achterkerke, Heinz-Egon

    Danke,
    aber ich nehme es wirklich nicht so tragisch.
    Ich finde es nur schade, dass die Menschen nicht erkennen,
    dass es teilweise nur um Machterhaltung einzelner geht.
    (Damit meine ich nicht den jetzigen Bürgermeister)
    Ich denke Politik darf kein Schimpfwort werden.
    Nur wenn die Demokratie lebt, treten die bürger wieder in den Vordergrund.
    Es wäre schön, wenn das begriffen und jeder zur Wahl gehen würde.

    die bürger haben dann auf jeden Fall, den BM den sie verdienen. So oder so

  11. Sehr geehrter Herr Achterkerke,

    ich respektiere und danke Ihnen für Ihre Leistung.
    Noch dazu, wo Sie in einem Alter sind, wo viele schon sagen, was geht’s mich noch an ?

    Bitte sehen Sie es mir trotzdem nach, dass ich mit meinem Respekt und meiner Anerkennung auch Kritik verbinden möchte.
    Ich habe dies wiederholt getan, eigentlich aber nur, weil ich das gleiche will wie Sie.
    Aber auf einem anderen Weg , weil der Weg das Ziel ist.

    Sie propagieren immer nur die Losung, Mehr Wähler als Nichtwähler !

    Wir hatten in allen Foren hier schon von den unterschiedlichsten Autoren an dieser Stelle auch den Hinweis zu diktatorischen, absolutistischen und menschenverachtenden Staatsformen und Regierungen, die wir bereits erlebt oder zumindest beobachtet haben.
    In denen hat es hohe Wahlbeteiligungen gegeben…, was meinen Sie denken die Opfer solcher Systeme darüber?

    Es kann nur um gut und besser informierte Wähler gehen, alles andere stützt möglicherweise nicht nur die Machterhaltung Einzelner , wie Sie es nennen, sondern sogar die Aufrechterhaltung solcher Systeme, wie Sie kein Mensch wirklich haben will.

    Ihre Losung allein erzeugt Beliebigkeit und täuscht über wahre Probleme möglicherweise leider auch hinweg.
    Wollen Sie das ? Und wissen Sie eigentlich wie häufig auch gut gemeinte Initiativen ähnlicher Art deswegen so leicht zu missbrauchen waren?

    Nur ein gut informierter Wähler ist ein guter Wähler !

    Und, wenn ein (jetziger) Bürgermeister sich seit Wochen bestimmten Fragen verweigert , dann weiß er scheinbar allzu genau, das diese Zusammenhänge und deren kausalen Wirkungsweisen genau so funktionieren !!!

    Daher WECHSEL JETZT !

    PETERSEN ab in’s Rathaus , Herr Kottwittenborg ab zum Segeln (sein Wunsch)

    Mit Wählern spielt man nicht, erst recht nicht mit deren Vertrauen, nur weil sich der sicher geglaubte Vertrag bei der Wohnungsgesellschaft plötzlich in Luft auflöst. Das ist die WAHRHEIT und keine Propaganda !

    Und das heisst WECHSEL und neues Vertrauen bilden, damit die konstruktiven Kräfte gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten können.

    JETZT !

    • Hallo arnie!

      Wir kommen letztlich zur gleichen Schlußfolgerung, dass ein Wechsel gut für die Gemeinde wäre.
      Trotzdem habe ich beim Lesen Deiner Kommentare ein Unbehagen.

      Über Stil und Ausdruck kann man unterschiedlicher Auffassung sein, auch wenn Wortwahl und Ductus schon auch auf bestimmte Merkmale einer Person schließen lassen.

      Es ist Dein Ausschließlichkeitsanspruch, der mich stört.
      Wer nicht so denkt wie Du, ist halt entweder schlecht informiert oder hat dunkle Interessen – das ist die Aussage, die bei mir ankommt. „Alle doof außer mir“

      Da schwingt auch eine gewisse elitäre Grundhaltung mit.

      Vorsicht: Von „die Masse ist halt blöd“ bis zur Schlußfolgerung “ also braucht sie eine klare Führung“ ist es nur ein kleiner Schritt.

      Gruß. Arne

  12. Richtig, Politik lebt von den Bürgern. Die Bürger wählen die Abgeordneten und hoffen darauf, dass die Parlamentarier die Beschlüsse im Interesse ihrer Wählerinnen und Wähler und für das Gemeinwohl fassen. Eigentlich sollte nicht nur der Bürgermeister Bürgernähe demonstrieren sondern auch die Abgeordneten. Das es in der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf wohl doch nicht so richtig funktioniert, zeigen die Wahlergebnisse, denn alle drei gegenwärtigen Abgeordneten stehen nicht in der Stichwahl und das war ein deutlich kritisches Wählervotum. So kritisch wie im ersten Wahlgang werden die Wählerinnen und Wähler auch die beiden Stichwahl-Kandidaten unter die Lupe nehmen. Fest steht, einer wird gewinnen, denn es scheint eher unwahrscheinlich, dass es einen Gleichstand bei den Stimmen geben wird. Wird dann eigentlich unter dem Motto: „Auf in die 3 Runde“ noch einmal gewählt?
    Indes bekommen einige oder auch viele Wählerinnen und Wähler nicht den Bürgermeister hinter dessen Namen sie ein Kreuz gemacht haben und dann geht es hoffentlich nach einer hohem Wahlbeteiligung zur eher praktischen Demokratie über, denn Demokratie bedeutet auch, dass man das Wahlergebnis anerkennt/akzeptiert und dem Neuen oder Alten die Chance auf ein erfolgreiches Wirken einräumt. Positive Veränderungen nicht zerredet oder untergräbt. Schauen wir mal was daraus wird.

    • [editiert]
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  13. Achterkerke, Heinz-Egon

    Hallo pst (wer immer sich dahinter verbirgt)

    Ihren Ausführungen ist nichts hinzuzufügen und entspricht meinem Denken.
    Wenn Sie in Heringsdorf leben, wünschte ich mir, dass Sie unserer Bewegung unterstützen.
    Heute 18.00 Uhr in Bistro Nr.01 an der Seebrücke Heringsdorf mit Jürgen Merkle u.a.

    Schade „Arne“ Sie gehen einen anderen Weg. Den akzeptiere ich, sonst würde ich mich hier nicht äußern.
    diese Art von Piraterie gefällt mir! Gruß aus (z.Zt. aus Braunschweig)

    arnie: Ein kurzer Hinweis: die Bewegung heißt „PRO DEMOKRATIE“. Sie soll neutral sein, weil wir
    die Bürger beeinflussen wollen FREIWILLIG ihr Wahl-Recht wahrzunehmen und mitzubestimmen.
    Jeder der mich kennt, weiß wie schnell ich reagiere, wenn ich eine andere Richtung damit unterstützen würde.
    Die BM-Wahl ist dabei nur ein 1.Ereignis. Die Früchte möchten wir bei der nächsten Gemeindevertreter-Wahl ernten. Hohe Demokratie-Verständnis = Hohe Wahlbeteiligung = Bürgernahe Politiker

    • Hallo, Herr Achterkerke!

      Ich habe Ihre Bemerkung des „anderen Weges“ nicht verstanden, weil ich Ihren noch nicht erkannt habe. Aber das wird sich ja zeigen.

      Was uns vielleicht von Parteien unterscheidet, ist der Umstand, dass wir nicht nur Hinterzimmerpolitik ablehnen sondern auch Politikvorbereitung in Hinterzimmern.

      Wer möchte, kann in der Piratenpartei bei Bundesvorstandssitzungen angefangen über Landesvorstandssitzungen bis zu den regionalen Stammtischen live dabei sein, um sich selbst ein Bild von uns zu machen. Stöbern Sie ruhig mal auf den Seiten.

      Es gibt auch keine Delegiertensysteme bei Parteitagen. Basisdemokratie halt.

      In einem stimmen wir überein: die Bürgermeisterwahl ist wichtig, aber die Gemeinderatswahl ist entscheidend für das weitere kommunale Vorgehen. Und genau diese haben wir im Blick. Zeit genug, um inhaltliche Akzente zu setzen und auch bestimmte Themen von außen zu treiben.

      Wenn diese dann aufgegriffen und umgesetzt werden, umso besser (gucken Sie mal auf http://piraten-hgw.de/tag/kreistag/ – da fängt es an, zu klappen).

      Inhalte sind wichtiger als Mandate. Wir freuen uns, wenn auch andere bei Themen mit uns an einem Strang ziehen.

      Gruß. Arne Reyher

  14. @ Arne

    …es wäre schön, wenn das so einfach wäre, wie Du sagst , „..man auf bestimmte Merkmale einer Person…“ schliessen könne.

    Ich versuche es mal so:
    Das Schiff segelt schon ewig und drei Tage umher , eigentlich schlingert es schon ziemlich…, die Vorräte gehen bald zur Neige und immer noch kein Land in Sicht….
    Jetzt bilden wir ein Arbeitskreis (weil ich nicht mehr weiter weiß…) und trinken dabei das letzt Wasser weg , Kanten Brot noch für jeden und Hauptsache die Musik spielt wie auf der Titanic bis zum Schluss ?

    Meine Diktion ist deshalb so, weil die immer wieder beschworene Demokratie längst auf diesem Kurs wie oben ist und die letzten Beiträge zum Thema Wahlen schon wieder genau der „Arbeitskreis“ sind, ein Schiff allerdings lässt sich nur mit Klarheit und Konsequenz wieder auf einen Kurs bringen.
    Die Beiträge beweisen nämlich auch eins: Nämlich, dass unsere schöne demokratische Gesellschaft, die ganz nebenbei längst zur demokratischen Bürokratie geworden ist, hinter dessen Kulissen sich Vorteilsnahme, Filz, Korruption und Lobbyismus hervorragend und besser als alles andere entwickelt haben.
    Das nicht nur in den oberen Etagen, sondern wie bestimmt Beiträge hier zumindest vermuten lassen, auch an den „unteren“ Strandabschnitten.
    Übrigens auch der Nährboden für jede Form von rechtem und antidemokratischem Gedankengut!

    Meine dann mal volkstümliche, etwas derbere Sprache ist die eines Hofnarren, der von möglichst vielen verstanden werden musste, wenn er wirklich etwas sagen wollte. Gleichzeitig auch mit seinem Kopf spielte, wenn seine Herrschaften schlechte Laune hatten, sind ja auch nur Menschen …
    Sich dann allzu fein auszudrücken, heisst dann manchmal auch einfach an den Stammtischen vorbei zu reden, und auch dort wird ja nun mal , ob wir wollen oder nicht , Politik gemacht .
    Hier ist übrigens Dein Sprachstil mglw. gepflegter, legt aber den von Dir mir gegenüber geäußerten Verdacht der „elitären Grundhaltung“ wesentlich eher näher…?, aber so einfach mache ich es mir nicht mit meinen Schlussfolgerungen!

    Unsere demokratische Gesellschaft ist mittlerweile so krank, dass Klarheit in der Sprache zu Unbehagen führt.
    Das selbst bei Themen wie Krieg und Frieden. Das hatten wir schon, da wird ein glatt gegelter Blaublüter dafür hochgejubelt, dass er nach Jahren eines nichtdemokratischen Kriegseinsatzes tatsächlich von kriegsähnlichen Zuständen spricht. Einen Doktortitel hätte er dafür eigentlich nicht gebraucht, hatte er ja dann auch irgendwie nicht…, aber jetzt seine hohen Bezüge !
    Betrug, Lüge sind soweit hoffähig geworden, dass sie Staat machen ?
    Und gleichzeitig gibt es , natürlich von allen noch unbemerkt eine Gesetzesvorlage zum Antiterrorgesetz , in dem ich zukünftig für solche Beiträge in sämtliche Maßnahmen für Terrorbekämpfung als Zielperson eingeschlossen wäre…
    Noch nichts von gehört? OOOhhh und das in einer ach so demokratischen Gesellschaft ?
    Wer kennt eigentlich wirklich die Geschichte des Ehrensold, OOOhhh und das in unserer schönen demokratischen Gesellschaft…?

    OOOhhh

    So ein böser BND – Chef oder wer war das nochmal ??? Doch die Bild-Zeitung, dass sie uns das noch nicht auf die Seite 1 geschrieben hat?
    Egal, wir träumen aber mal schön den Traum der Demokraten weiter ….

    Wenn es nicht so pervers und zynisch wäre, müsste man drüber lachen, und Ideologien (oder doch die Religionen?) waren noch nie die (Schlaf) droge des Volkes ?

    Leben wir wirklich in der gleichen Welt ?

    Oder warten wir nur auf den nächsten Messias , oder Führer , oder auf den, der sich immer schön gepflegt ausdrückt?
    Und bin ich jetzt der Antichrist, äh der Antidemokrat …???
    Alles Geschwätz und Geplapper um die Leute weiter schön für blöd zu verkaufen ?

    Unbehagen ?

    Die Wahrheit wäre toll , aber leider klingt sie nicht immer schön !
    Es muss doch erlaubt sein, wenn ein Begriff mittlerweile auch ein gewisses Mass an Verkommenheit in sich trägt , diesen Begriff zu hinterfragen, oder kratzen wir dann am Altar der Glückseligkeit (die es gar nicht gibt….) ? und gehören deswegen verbrannt ?

    Also keine Ausschliesslichkeit , sondern methodischer Zweifel !

    ..und nur der hat aus der Scheibe irgendwann eine Kugel werden lassen und aus der
    Demokratie…. ?
    Hoffentlich ein weiteres kleines Stück nach vorn und nicht ständig weiter auf der Stelle !

    http://www.friedenspanzer.de

    ..und Prost auf das nächste Rettungspaket für Griechenland, damit die deutschen Panzer auch weiterhin bezahlt werden können…davon haben die 4 x soviel wie wir , bei wieviel weniger Menschen Bevölkerung ?

    Die Griechen….!

    Demokratie ?

    Herr Achterkerke , ich muss leider dabei bleiben, es kann nicht (jetzt werde ich wieder komisch und erzeuge hoffentlich Unbehagen …) darum gehen, möglichst viel Wahlvieh zusammen zu treiben, damit sich die Wahrscheinlichkeit für den einzelnen erhöht, dass der Schlächter nochmal an ihm vorbei geht !

    Information und Transparenz , neues Verständnis für Mitbestimmung (ich vermeide ganz bewusst den Begriff , der nur ein Begriff ist ) das macht Wähler (selbst)bewusst und bringt sie zur Mitarbeit !

    ….und da haben wir Sie wieder, meine Ausschliesslichkeit !

    Ich weiß das Glück zu schätzen, dass ich nicht zu Zeiten der heiligen Inquisition geboren wurde, heute werden diese Dinge eleganter und geräuschloser gelöst ( siehe alle illegalen Gefangenenlager der Geheimdienste der so genannten großen Demokratien …)

    Manchmal muss man auch einfach nur mal Glück haben …

    Prost !

  15. Achterkerke, Heinz-Egon

    puh….. Arnie

    Wenn ein derartiger düsterer Rundumschlag die Alternative zu JETZT ist, dann wähle ich JETZT.
    Arnie, Sie haben es leider nicht begriffen: Wir sind eine Bildungs-Stiftung für Kinder und möchten
    Werte vermitteln. Dazu gehören Vorbilder und normale Anwendung der deutschen Sprache.

    Ihre Ausführungen helfen niemanden. Spätesstens nach 10 – 20 Zeilen möchte man doch alles niederschlagen oder auswandern oder heulen. Wer den Worten von Arnie hört, geht nicht mehr zur Wahl, nie wieder.
    Da sucht die Jugend lieber Randgruppen, die ihnen eine Lösung aufzeigen. Und diese werden aufgezeigt.
    Eines ist nun klar erkenntlich: Arnie ist kein Eulenspiegel, Arnei ist frustiert. Das war düstere Frustation.

    Ich denke, dass ich hier genug Stellung bezogen habe und werde mich nunmehr wieder zurückziehen und versuchen meinen neutralen Weg fortsetzen, Ich denke, dass ein Bürgermeister besser von der Mehrheit, als von der Minderheit gekürt werden sollte.

    Ach ja Herr Reyer, mein Weg ist die Stiftung und ……….. ich mische mich ein. Ihnen wünsche ich viel Erfolg und bei Gemeinsamkeiten, gutes Miteinander.

  16. Na Herr Achterkerke , jetzt werden Sie leider sehr, sehr oberflächlich (etwa so wie mit Ihrer Pseudo – Demokratie Propaganda ?)

    …ich kann, will und werde es mir als 5 – facher Vater nicht leisten , frustriert zu sein.

    Ok, wo Sie austeilen, dürften Sie ja auch einstecken können.
    So, so die Kinder bekehren Sie mit Ihrer Idee von Demokratie?
    Na ja , um die Kinder haben sich die Nazis auch immer gut gekümmert, die Kommunisten auch …, wohl alle, die ihre Macht perspektivisch sichern wollten…

    Aber wenn Sie den Kindern diese antiquirte und oberflächliche Idee von Demokratie vermitteln wollen, gelegentlich mal bisschen was weglassen, was nicht so in die Landschaft passt, dann bin ich froh, dass Sie meinen Kindern erspart bleiben, weil die würden dann so enden , wie das heute weithin zu beobachten ist.

    Woran auch nichts ändern wird, wenn Sie die Schäfchen wieder in die Herde des Herrn ..äh der Demokratie zurück führen sollten, weil Schaf bleibt Schaf !

    Was ich noch erstaunlich finde ist, welch seherische Fähigkeiten Sie mit Ihrer „Vermutung“ zu meiner Person
    beweisen wollen.
    Und dann Ihre…

    Vorbilder ?

    ..sind die Götter der Neuzeit, die eigentlich nur in den modernen Herrschaftssystemen die gleiche Funktion erfüllen sollen, wie zuvor die Götter …
    Welche ? Na denken Sie mal nach , aber schön neutral bleiben !

    Wenn Sie mir eine Stelle zeigen in meinen Beiträgen, die nicht sachlich untermauert sind, dann leiste ich Abbitte und das im Namen der Demokratie …

    🙂

    Wenn dies nicht der Fall ist, dann gehören Sei einfach zu den Menschen , die nicht für wahr halten wollen, was nicht wahr sein darf , die gabs in der jüngeren deutschen Geschichte in allen Himmelsrichtungen genug, leider haben die nie eine gute Rolle gespielt ?

    Wer sind denn Ihre Vorbilder ?
    Herr Adenauer? Der Adenauer, hinter dem direkt der „Einflüsterer“ Globke (ja der Herr Globke, der massgeblich die Nürnberger Rassengesetze der Nazis mitgeschrieben hat)
    Herr Honecker, der irgendwann vergessen hatte, was eigentlich der „Plan“ war?
    Oder doch Herr Kohl, der eigentlich nach rechtsstaatlichen Prinzipien vorbestraft wäre ?

    Wie lang soll ich die Liste fortsetzen mit den „Vorbildern“ ?

    Was Sie als düsteren Rundumschlag bezeichnen, obwohl jedes der Argumente auf Tatsachen beruht (auch wenn Sie davon vielleicht noch nichts davon gehört haben…, was nichts dran ändert) dann kennzeichnet Sie das als Sonntagsredner oder Hobbydemokrat.

    Wenn diese Dinge jedoch stimmen und nun mal daher auch zu unserer Demokratie gehören (auch wenn Ihnen dan nicht gefällt ) was antworten Sie dann jemandem, der Sie fragt , wie Sie bei alldem daneben stehen können, um es lediglich zu bestreiten oder zu verharmlosen …?

    Wissen Sie Herr Achterkerke, auch darin erinnern Sie mich an Herrn Honecker , der wollte auch nicht sehen, was längst dem letzten Menschen aufgefallen war. Noch im September sagte der : Totgesagte leben länger , oder den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf …, schon wenige Wochen später war er als das zu sehen , was er wirklich nur noch war …ein armer alter Mann, der möglicherweise jeden Esel um seinen Verstand beneidet hat !

    Wer wie Sie einfach nur wegschaut und weiter gebetsmühlenartig seine Demokratiepsalme predigt , der könnte auch einmal gefragt werden:
    Das alles hast Du wohl nicht gesehen ?

    Auch das kommt uns ja aber in der deutschen Geschichte irgednwie bekannt vor.
    1933 ?
    1945 ?
    1989 ?
    Beten Sie einfach weiter , aber bitte nicht vor Kindern !

  17. Ich muss gestehen: Ich konnte vieles von „Arnies“ Äußerungen nur mit nem guten Bier entklauseln, geschweige denn in seinem Sinne interpretieren. Seiner inhaltlichen Kritik zur Demokratie kann mich aber nicht verschließen. Trotzdem bleibt die Demokratie für mich der kleinste, gemeinsame (mögliche) Nenner unter allen gängigen Staatsformen, der aber gründlichst renoviert gehört – PIRATEN VORWÄRTS !!!

    ABER: Wählen gehen, nur das Wählens wegen??? Weil es sich gehört, weil es trendy ist, weil es zum Anstand gehört??? Weil es mein Recht ist – gar meine Pflicht??? Das kann und will ich so nicht stehen lassen.

    Während der Hauptwahl habe ich in meinem näheren Umfeld 15 Mitmenschen vom Nicht-Wähler zum Wähler gemacht. Wo bleibt meine Anerkennung? Keine Sorge, es besteht kein Interesse! Denn: Im Gegensatz zur Achterkerke-Stiftung war ich nicht neutral, sondern im höchsten Maße egoistisch und manipulativ auf Nicht-Wählerfang unterwegs – Soweit Business as Usual!
    Das Gruselige an der Geschichte ist jedoch: Es hat mich pro Kandidat höchstens 2 Min. Zeit gekostet, etwas Rhetorik und inhaltslose Argumente wie die oben genannten. So einfach wie es war, soviel Angst macht es mir. Über das Amt des BM, welche Aufgaben und Befugnisse er hat und wie seine Macht beschränkt wird, herrschte weitestgehend Erkenntnis-Ressistenz bei den Probanten.

    Daher: Nur weil ich jemanden zur Urne treibe, zaubere ich noch lange keinen politisch-engagierten Mitbürger hervor. Politische Bildung darf nicht das Privileg einiger weniger sein – zeigt den Leuten Wege auf, welche Möglichkeiten sie neben dem Kreuz zusätzlich haben, die politischen Gegebenheiten in ihrer Gemeinde maßgeblich mitzubestimmen.

    Viele Grüße
    Leinad

  18. Also ich muss jetzt mal sagen, dass ich die Aktion von Herrn Achterkerke sehr lobenswert finde und ich persönlich finde es auch gut, das eine Stiftung nicht einen bestimmten Kandidaten bevorzugt, sondern neutral bleibt. Ich habe es so verstanden, dass sie Nichtwähler dazu bewegen wollten/ wollen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und so die zukünftige Politik mitbestimmen. Ich selbst habe sie zwar nicht in Aktion erlebt aber ich kann mir vorstellen, dass sie dabei auch Aufklärungsarbeit geleistet haben, warum es wichtig ist zu wählen.
    Wie einfach es ist die Leute zu manipulieren, hat ja mein Vorposter beschrieben, da finde ich eine neutrale Aktion wie die von Herrn Achterkerke schon besser.

  19. Wie neutral die Achterkerke Stiftung hier wirklich ist und ob sie wirklich nur die Waehler mobilisieren will, wird sich noch zeigen.
    Erstmal ist es aber natuerlich zu begruessen, wenn man die Buerger dazu bewegt von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

  20. @leinad, @sveid @mario

    ..ich habe das auch wiederholt gesagt, dass die Initiative Respekt verdient.
    Leider hat es sich damit aber schon erschöpft und zunehmend hat sich ein bisschen Verzweiflung breit gemacht angesichts der nicht enden wollenden Demokratie-Gebete von Herrn Achterkerke, vor allem, weil er sich beharrlich allen Argumenten von mehreren Seiten verweigert, die nach einer besseren Information der Wähler fragen oder verlangen !

    Das allein sollte mich (uns) schon misstrauisch machen…

    Wie oft gab es sie schon die lieben guten Onkels, die ja alle nur das Beste für uns wollten, indem man uns den (einzig wahren…) Weg zeigte ?
    Und was haben Sie gelegentlich für „Erfolg“ damit gehabt, was hat es schon für Blut, Schmerz und Leid erzeugt, dass sich allzu viele Menschen haben besoffen quatschen lassen.
    (Ich betone das dies meine Reflektion von Geschichte ist, was davon auf heute lebende Personen zutrifft, kann man nur bei genauerem Hinsehen und eingehendem Studium dieser Zeitgenossen vermuten …irgendwann mit einem etwas sichereren Mass an Gewissheit sagen …)

    Führte nicht sogar die NSDAP den Begriff demokratisch in seinem Label ?
    Und konnte man nicht das Gefühl haben, durch die große Zahl an Menschen, denen dieser Weg möglich schien…aber lassen wir das!
    Nach 1945 wollte ja am liebsten keiner mehr etwas davon gewusst haben, was jetzt nochmal hiess, nationalsozialistische demokratische Arbeiterpartei .., in der war ja eigentlich auch kaum einer (oder doch fast alle…?)
    Und war (ist) dieses Wort nicht auch danach schon wiederholt die Melodie gewesen, aus dem das Lied der Verführung für Massen gemacht war ?
    Vielleicht haben wir uns einfach zu sehr an dieses Wort gewöhnt und wollen es einfach nicht los lassen.., und erklären es ständig wieder und wieder, anstatt es neu zu erfinden !?

    Die Schweiz ist ja auch „neutral“ …schon vergessen, wo das Nazigold liegt ?

    Zuletzt hätte mich dann der neutrale Herr Achterkerke am liebsten noch zum frustrierten Nestbeschmutzer seiner Märchendemokratie erklärt.
    Gehen wir aber mal auf die Suche nach seiner immer wieder monoton daher gebeteten Idee !

    Neutralität ist in diesem Zusammenhang und wo es um Demokratie gehen soll, schlichtweg schon im Ursinn der Worte nämlich ein Widerspruch in sich !

    Neutral hiesse nämlich politikgeschichtlich übersetzt . „Keins von beiden“. Welche beiden? Kain und / oder Abel?
    Allein insofern ist ausgerechnet im Zusammenhang mit dem Begriff Demokratie der Begriff „neutral“ weder treffend noch anwendbar, da ausgerechnet die Vielfältigkeit (h.a. Pluralismus) und die Toleranz für andere Meinungen zentrales Wesensmerkmal sein sollten (sind?).
    Mit dem Begriff „neutral“ würde man damit dieser Idee für ein Gesellschaftsmodell eins, wenn nicht sogar das wichtigste Merkmal nehmen, es wäre mit dem menschlichen Körper verglichen…blutleer !

    Es ist also nicht mehr als eine ständig wiedergekäute fixe Idee von der Neutralität (sorry, wenn ich wieder zu deutlich werde..) die hier wie das ständig wiederholte Vater unser…daherkommt!

    Und ich versuche mich zwar in Respekt und Toleranz gegenüber Religionen, ungeachtet dessen sind sie für mich nicht der Weisheit letzter Schluss…und können auch ganz schön nerven, ich bin ja auch nur ein Mensch !
    Und auf dem Kerbholz (der Geschichte) haben sie nun mal auch genug …

    Alter Fleischerspruch: ..lieber ’ne ehrliche Haut, als ’ne dumme Sau !

    Und damit wir nicht als dumme Wähler enden, die ja alle nur das Gute wollten und es dann manchmal irgendwie doch schlecht gelaufen ist…, braucht es schon etwas mehr !

    Jetzt erst mal WECHSEL !

    Das von Herrn Kottwittenborg mehrfach verspielte Vertrauen kann nur durch einen Neuanfang zurückgewonnen werden, dabei sollte man Herrn Petersen eine Chance geben und die Piraten brauchts, damit immer mindestens einer oben im Korb sitzt…und die Übersicht behält, andere und neue Horizonte entdeckt und der Kurs neu bestimmt werden kann.

  21. Guten Tag
    Mensch, da ist das Thema ja total entglitten 🙂
    Ist es denn nicht schon immer so gewesen, dass Leute die was entscheiden dürfen an ihrem Menschsein scheitern? Alle „größen“ Führer haben die Menschheit nicht unbedingt voran gebracht und die, die es tatsächlcih gut meinten starben frühzeitig.
    Naja, der letzte Richter entscheidet später.

    Aber zum Thema.
    Der arnie investiert hier so viel Zeit das ich annehmen möchte, dass er trotz fünf Kindern in seinem Wirkungskreis das verhindert was er anprangert. Ich möchte doch hoffen dürfen, dass Menschen wie arnie auch in das politische einmischen.

    Zum jetzigen Zeitpunkt wird Lars wohl BM werden. Herzlichen Glückwunsch dazu.
    Ihn kenne ich ganz gut und hoffe, dass er seine Ecken und Kanten bearbeitet hat.
    Gruß an alle.

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